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Puffs vape: Ergebnisse der qualitativen Studie

Die qualitativen Ergebnisse der gemeinsam von Unisanté und Gesundheitsförderung Wallis durchgeführten Studie zu den Puffs sind soeben erschienen.

Kontext

Diese qualitative Studie befasst sich mit den Meinungen und Wahrnehmungen zum Konsum von elektronischen Einwegzigaretten (Puffs) bei Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren in der Romandie. Sie vertieft die quantitativen Daten sowie die Meinungen von Eltern und Fachleuten aus dem ersten Teil der Studie, aus dem hervorgeht, dass 12% der Jugendlichen regelmässig Puffs konsumieren.

Ergebnisse

Die Teilnehmer/innen definierten Puffs auf der Grundlage ihrer einmaligen Verwendung, ihres Geschmacks, ihrer Farben und ihrer einfachen Handhabung. Das Wissen der Jugendlichen über die Zusammensetzung der Puffs war sehr unklar und viele wussten nicht, was in den Puffs enthalten ist (kaum Informationen auf den Verpackungen). Mehrere Teilnehmer/innen berichteten über die starke Präsenz von Puffs in sozialen Netzwerken, durch die Veröffentlichung von öffentlichen Konten oder gesponserten Anzeigen.

Einer der Hauptgründe für den Konsum von Puffs liegt in der Vielfalt der Geschmacksrichtungen, die oft als süß, fruchtig oder minzig beschrieben werden. Auch der praktische und diskrete Aspekt von Puffs wurde als ein Faktor genannt, der Jugendliche für dieses Produkt begeistern könnte. Einige konsumieren Puffs nur, wenn sie auf Partys sind, vor allem aus Gründen der Mode, der Integration und/oder der Gewohnheit.

Es wurden mehrere negative Aspekte von Puffs festgestellt: unerwünschte gesundheitliche Auswirkungen, ökologische Folgen, Abhängigkeit und das Risiko des Umstiegs auf Zigaretten sowie die Kosten. 

Empfehlungen

Diese Ergebnisse unterstreichen insbesondere das mangelnde Wissen der Jugendlichen über die neuen Nikotinprodukte und geben unter anderem die folgenden Empfehlungen ab: 

  • Das Bewusstsein für das hohe Suchtpotenzial von Nikotin und die Umweltauswirkungen von Puffs schärfen;
  • Entwickeln Sie eine kritische Haltung gegenüber den Marketingstrategien der Tabakindustrie und den E-Zigaretten, die auf sie abzielen;
  • Informationen über E-Zigaretten für Eltern und Fachkräfte bereitstellen.

Dokument

Lesen Sie die ganze Studie (auf Französisch)

Gesundheitsförderung Wallis (GFW)
Rue de Condémines 14 Case postale 1951 Sitten +41 (0)27 329 04 29
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