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Start der Kampagne für "Third-Hand Smoke"

Das Thema Third-Hand Smoke ist kaum bekannt, obwohl es in der wissenschaftlichen Literatur gut dokumentiert ist.

Am Donnerstag, 15. Oktober, startet die neue Sensibilisierungskampagne für «Third-Hand Smoke» von Gesundheitsförderung Wallis. Sie besteht aus 2 Visuals, die typische Situationen für Third-Hand Smoke zeigen – eine zu Hause und eine im Auto – sowie eine Broschüre, die in 7 Sprachen übersetzt wurde. Das Thema Third-Hand Smoke ist sowohl bei Gesundheitsfachleuten als auch in der Öffentlichkeit kaum bekannt, obwohl es in der wissenschaftlichen Literatur gut dokumentiert ist.

Ein nicht ganz so passives Passivrauchen

Wenn eine Person raucht, lagert sich der ausgeatmete Rauch auf allen Oberflächen in der Umgebung ab und kombiniert sich mit Umgebungsmolekülen, um neue, potenziell gesundheitsschädliche Substanzen zu bilden: Man spricht von Third-Hand Smoke, der durch Lüften immer schwerer zu beseitigen ist und Wochen, ja sogar Monate lang zurückbleiben kann.

Kleinkinder sind Third-Hand Smoke am stärksten ausgesetzt

Kleinkinder spielen häufig auf dem Boden, sie nehmen alles in den Mund, was ihnen in die Hände kommt, und ihre Haut ist dünner als die von Erwachsenen. Sie sind Third-Hand Smoke daher stärker ausgesetzt als Erwachsene. Bei ihnen erhöht Third-Hand Smoke das Risiko für Lebererkrankungen, Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Störungen, Fibrosen, entzündliche Lungenkrankheiten und verzögerte Wundheilung. Bei Kindern steigert Third-Hand Smoke zudem das Risiko für die Entwicklung von Asthma, Allergien, HNO-Infektionen, Säuglingskoliken und Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität.
Die Lösung: im Freien rauchen, nicht in der Wohnung und nicht im Auto
Um Eltern und Verwandte von Kleinkindern für die potenziellen Schäden durch Third-Hand Smoke zu sensibilisieren, wird eine erklärende Broschüre an Gesundheitsfachleute, die mit Eltern von Kleinkindern in Kontakt sind – Gynäkologen, Kinderärzte, Hebammen, Pflegefachfrauen – und an Apotheken, Geburtsstationen und Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder verschickt. Der Broschüre liegt ein Plakat bei. Sie ist in sieben Sprachen verfügbar, um so viele Personen wie möglich zu erreichen, sowie Zielgruppen, in denen sehr viel geraucht wird. Um Third-Hand Smoke zu vermeiden, wird empfohlen, nicht in der Wohnung oder im Auto zu rauchen.


Weitere Informationen unter http://www.tertiaererrauch.ch

Pressekontakt

Cathy Berthouzoz, Leiterin der Kampagne, Gesundheitsförderung Wallis, , 078 865 66 13.
Patricia Schumacher, Präventionsbeauftragte Oberwallis, Gesundheitsförderung Wallis, , 079 124 34 05.

Zum Herunterladen

Gesundheit Förderung Wallis (GFW)
Rue de Condémines 14 Case postale 1951 Sitten +41 (0)27 329 04 29
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