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Im Kontakt bleiben

Um zu verhindern, dass Seniorinnen und Senioren in Versuchung geraten, beim Einkaufen oder ausserhalb ihrer Wohnung mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen und um sie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, ist es wichtig, ihnen Alternativen anzubieten, neue Dinge vorzuschlagen und mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Hier einige Vorschläge:

  • Schickt Zeichnungen, Briefe an die Grosseltern, Nachbarn oder in Heime
  • Wenn eure Nachbarn einverstanden sind, gebt ihnen zu zweit oder zu dritt (und indem ihr den nötigen Abstand haltet) vor dem Haus oder im Quartier ein kleines Konzert, singt ihnen etwas vor, erzählt ihnen eine Geschichte...
  • Nehmt Nachrichten auf, erzählt euren Angehörigen eine Geschichte und schickt sie ihnen direkt als Sprachnachricht oder Videobotschaft auf das Handy.
  • Ihr braucht neue Wollsocken, eine Mütze oder einen Schal für den nächsten Winter? Eure Nachbarin strickt? Sie wird sich vielleicht darüber freuen, euch diesen Wunsch zu erfüllen und wird froh über eine sinnvolle Aufgabe sein.

 

Um andere über die Hilfe zu informieren, die ihr leisten könnt:

  • Macht einen Anschlag oder erzählt herum, dass ihr Einkäufe erledigen könnt.
  • Macht einen Anschlag und/oder informiert eure Angehörigen und euer Umfeld über die verschiedenen Solidaritätsinitiativen in eurer Region, insbesondere was die Heimlieferung anbelangt.

 

Alle Personen, die Seniorinnen und Senioren oder gefährdete Personen unterstützen, seien daran erinnert, sich an die Regeln zur Eindämmung der Verbreitung des Virus zu halten:

  • Haltet die Hygieneregeln ein, wenn ihr für andere Einkäufe erledigt und wascht oder desinfiziert regelmässig die Hände.
  • Stellt die Einkäufe zusammen mit dem Kassenbon bei der älteren Person ab. Sie kann das Geld später in euren Briefkasten werfen oder es euch überweisen.
  • Erinnert die ältere Person daran wie wichtig es ist, sich die Hände zu waschen – auch nachdem sie die Einkäufe weggeräumt hat.

 

Als Paar plötzlich den ganzen Tag in der gleichen Wohnung verbringen zu müssen, kann die Beziehung belasten. Wenn ihr Gewalt oder Missbrauch feststellt, wendet euch an Fachleute: www.haeuslichegewalt-vs.ch oder telefonisch unter 027 607 31 00. Bei Gefahr: Ruft die Polizei unter der Nummer 117.

 

Für betreunde Angehörige: die Vereinige "Betreuende Angehörige Wallis" verstärkt die telefonische Beratung - www.proches-aidants-valais.ch/de/aktuellem-anlass-284.html

Gesundheit Förderung Wallis (GFW)
Rue de Condémines 14 Case postale 1951 Sitten +41 (0)27 329 04 29
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