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Zu Hause arbeiten – aber wie?

Unsere tipps

Tipp 1 : Einen Rhythmus in den Tag bringen 

Es ist wichtig, dem Tag eine Struktur zu geben, Zeitpläne festzulegen und Rituale einzuführen. Der Unterricht gibt den Schülerinnen und Schülern einen Rahmen vor, Beginn und Schluss sind genau definiert. Deswegen ist es notwendig, wie beim gewohnten Schulbesuch, Zeiten festzulegen für das Schlafengehen, Aufstehen, Waschen, Anziehen, Vorbereiten und Einrichten des Arbeitsplatzes.

Tipp 2 : Einen Tagesplan erstellen

Die Erstellung eines Tagesplanes ist hilfreich. Dieser beinhaltet die Tätigkeiten und die Dauer der verschiedenen Aktivitäten zu Hause: Aufstehen, Schularbeiten, Hausarbeiten, Lesen, elektronische Spiele, Fernsehen... Es ist eine gute Idee, diesen Plan zusammen mit den Kindern zu erstellen. Dabei soll auch Zeit für freie Aktivitäten, Kunst oder Sport eingeplant werden und Pausenzeiten sind wichtig. Ein Tagesplan sorgt dafür, dass die Aktivitäten während des Tages variieren.

Tipp 3 : Eine angenehme Lernumgebung schaffen

Wenn viele Familienmitglieder zu Hause sind, ist die Gefahr von Ablenkung gross. Es gibt viele Störquellen, welche die Konzentration beeinträchtigen. Schalten Sie Musik und Smartphone aus und vergessen Sie nicht, das Zimmer oder den Arbeitsplatz regelmässig zu lüften!

Beispielsweise wird das Esszimmer morgens von 9.00 bis 11.00 Uhr zum Arbeitszimmer und das Wohnzimmer wird von 13.30 bis 14.30 Uhr von den Eltern und später von 14.30 bis -16.30 Uhr von den Kindern belegt. von 13:00 bis 13:30 ist Siesta-Time.

Das Schlafzimmer des Teenagers sollte ein Ort bleiben, an dem er eine gewisse Freiheit erleben kann. Klopfen Sie an, bevor Sie den Raum betreten. Finden Sie einen Ort der Zuflucht, wenn die Atmosphäre zu angespannt wird, oder man wütend oder müde wird. Warum machen Sie nicht ein "Game Over"-Schild, das von jedem respektiert wird?

Tipp 4: Kurze Aktivitäten

Es ist weder notwendig noch empfehlenswert, für einen längeren Zeitraum den gleichen Aktivitäten nachzugehen. Es wird empfohlen, nicht länger als 45 Minuten am gleichen Thema zu arbeiten und nicht mehr als 4 solche Einheiten pro Tag zu machen. Die Konzentrationsfähigkeit der Kinder ist begrenzt und daher sollten die Aktivitäten dem Alter entsprechend geplant werden: 5 – 7 Jahre: ca. 15 Minuten, 7 - 10 Jahre: ca. 20 Minuten, 10 - 12 Jahre: ca. 25 Minuten. Pausen zwischen den Aktivitäten und Einheiten sind sehr wichtig!

Tipp 5 : Die Eltern sind keine Lehrpersonen 

Die Aufgabe der Eltern ist es, einen Rahmen zu schaffen und den Lehrerpersonen die aufgetretenen Schwierigkeiten zu berichten. Der Dialog mit der Schule ist sehr wichtig.

Tipp 6 : Den Kontakt behalten

Kinder vermissen den Kontakt zu anderen Kindern, auch wenn die Familie für sie da ist. Der Kontakt mit Klassenkameraden-innen, Schulfreunden-innen oder Kollegen-innen, mit denen man ein Hobby teilt, kann durch Telefon, Video, Post… aufrecht erhalten werden.

Wir müssen die Weiterführung der Schule sichern und den Eltern die Möglichkeit geben, mit ihren Kindern etwas zu machen. Gleichzeitig sollen diese aber auch eine gewisse Selbstständigkeit entwickeln. Sollten Spannungen entstehen, nehmen Sie etwas Abstand und geben Sie Ihrem Kind einen Auftrag, den es alleine bewältigen kann, damit Sie wieder ruhig werden können. Die Lehrpersonen und die Schulsozialarbeiter-innen sind für Sie da, nehmen Sie Kontakt auf und teilen Sie Ihnen Ihre Erfahrungen mit.

Kommunikation zwischen den Eltern und der Schule

  • Wie zwischen der Schule und der Familie kommuniziert wird, wird von den Schuldirektoren festgelegt.
  • Jeder Schuldirektor/Jede Schuldirektorin legt fest, wann und wie die Lehrpersonen für mögliche Fragen erreicht werden kann.
  • Es wird ebenfalls festgelegt, wie eine eventuelle Rückgabe von Dokumenten an die Lehrpersonen gestaltet wird.
  • Bei Familien, die keine E-Mail-Adresse haben, informieren die Lehrerinnen und Lehrer die Eltern über den gewählten Übertragungsweg (z.B. per Post).

Video - Das Handbuch für Studierende in Quarantäne

 
 
 
 
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