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Artikel 2: Prävention von finanziellem Missbrauch bei älteren Menschen durch die Polizei

Am 22. November sprach Leutnant Giovanni Martinelli von der bürgernahen Genfer Polizei an der Haute Ecole Arc Neuenburg über seine Arbeit im Bereich der polizeilichen Prävention von finanziellem Missbrauch bei älteren Menschen. Seit 1. März 2017 ist er Präventionskoordinator und hat insbesondere den Auftrag, Präventionsarbeit bei Senioren zu leisten und ein dichtes und aktualisiertes Netzwerk zu bilden.

Im ganzen Kanton finden zahlreiche Massnahmen statt, zum Beispiel Interventionen in Gebäuden mit betreuten Wohnungen für ältere Menschen, bei denen die Senioren im Rahmen eines Austauschs für die Vorgehensweisen der Betrüger sensibilisiert werden (zum Beispiel Einbrüche oder Diebstähle durch unbemerktes Einschleichen oder Täuschungen) und praktische, im Alltag leicht umsetzbare Präventionstipps erhalten. Sein Motto: «Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.»

Ausserdem präsentierte Leutnant Martinelli ein in der Schweiz einmaliges Projekt, das von der Fondation Médéric Alzheimer und der Fondation de France im französischen Ministerium für Gesundheit und Solidarität in Paris europaweit als eines der innovativsten Projekte in Bezug auf die Inklusion von älteren Menschen mit kognitiven Schwierigkeiten anerkannt wurde: es handelt sich um die Partnerschaft zwischen der Kantonspolizei Genf und der Alzheimer-Vereinigung Genf. Ziel ist es, die Polizeidienststellen für die Kontaktaufnahme mit Personen, die an fortschreitenden kognitiven Störungen leiden, und ihren Betreuern zu schulen und zu sensibilisieren und ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen.

Gesundheit Förderung Wallis (GFW)
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